Der   „FOLKER“  schreibt (01/2017) :Jazzige Töne schlägt die Kölnerin auf ihrem Debütalbum an. Es sind sehr poetische Texte, die Lebenserfahrungen deuten, wenn jugendliche Euphorie hinter einem liegt. Die Träume sind weg, Melancholie kommt auf, das verwilderte Herz wird zur Ordnung gerufen. Kluge, reife Texte, zu denen der Jazz wunderbar passt.“

Hier finden Sie Hörproben meiner Songs:

  1. GORILLA BLUES (3:57)
  2.  SOME KIND OF FACEBLIND (5:52)
  3. AUFS LAND (3:35)
  4. FISCHE UNTERM EIS (4:03)
  5. VERWILDERTES HERZ (2:12)
  6. ALLES WAS DU SAGST (5:09)
  7. MEINE TRÄUME SIND WEG (2:46)
  8. DIE WOLKE (3:30)
  9. AM MEER (3:37)
  10. ZWISCHEN DEN TAGEN (3:85)
  11. ZUR ERDE (2:56)

BONUS TRACK:
AUFS LAND (GENTLE VERSION) (3:14)

Die Band

Zweimal hat sich die Band in den Topaz Studios in Köln zusammen gefunden. Mit viel Spaß an der Sache haben wir 2014 in kleinerer Besetzung – mit Peter Zahn am Piano, Till Brandt am Bass und Bernd Oppel am Schlagzeug – fünf der Songs eingespielt und 2016 – verstärkt durch Jens Filser an der Gitarre und mit Gero Körner am Piano – dann noch einmal sechs weitere Songs.

Till Brandt

bass, guitar, backing vocals, arrangements

Jens Filser

guitar
Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website

Gero Körner

piano
Weitere Informationen finden Sie hier

Bernd Oppel

drums, percussion

Peter Zahn

piano, fender rhodes, backing vocals, arrangements

Hier finden Sie einige meiner Songtexte:

Some Kind of Faceblind

So wie ich mich an dich erinner’
hat’s dich sicher nie gegeben
Und doch ist das was ich erinner’
ein wicht‘ger Teil in meinem Leben

So nah und fremd ist nun das Bild
das sich in mein Gedächtnis brennt
es zeigt das offenbar Geheime
das man erst zum Schluss erkennt

Was ich für unsere Wahrheit hielt
fiel jäh und haltlos aus der Zeit
du hast so oft mich angesehen
Und doch hast du mich nie gemeint

Und der gestreifte Himmel hängt
noch immer ganz hoch oben
bis die Nacht ihn dunkel färbt

Ich sah‘ s in deinen Salamanderaugen
you’re faceblind
some kind of faceblind

Im Labyrinth der Spurensuche
versank ich langsam Stück für Stück
fiel unsere Nähe so in Scherben
Und blieb bedeutungslos zurück

Was ich für unsere Wahrheit hielt
fiel jäh und haltlos aus der Zeit
du hast so oft mich angesehen
Und doch hast du mich nie gemeint

Und der gestreifte Himmel hängt
noch immer ganz hoch oben
bis die Nacht ihn dunkel färbt

Ich sah‘ s in deinen Salamanderaugen
you’re faceblind
some kind of faceblind

am meer

der himmel drückt die grauen wolken
kalt wogt das flüssige türkis
der horizont versinkt im schatten
die raue gischt steigt schon an land

am meer

schwarz ist der himmel  regen prasselt
die vögel schweigen zu der flut
der wind treibt tiefe wellentäler
es riecht nach schiffbruch überall

am meer

und morgens dann steigt aus dem wasser
ein feines nie gehörtes rauschen
weiß liegt der nebel  wie ein teppich
die luft schmeckt lau nach sonnenlicht

am meer

Alles was du sagst

Ich wusste gleich beim ersten Mal
dass du nicht bei mir bleiben wirst
ich dachte ja ich  muss nur wünschen
dass das schon die Erfüllung ist
ich wollt’ verstehen wer du hinter den Fassaden warst
und ob es wirklich existiert was ich in deinem Schweigen las

Schweigen hält aus und Schweigen sperrt ein
du kannst ihm vertrauen es lässt dich nicht allein
Schweigen lässt hoffen auf das was nie war
Schweigen löscht alles was vorher geschah

Alles was du sagst kann gegen dich verwendet werden
alles was du sagst wird zur verlebten Zeit
alles was du sagst schneidet deine Welt in Stücke
alles was du sagst ist deine Wirklichkeit

Schweigen macht starr und Schweigen bedrückt
du kannst ihm verfallen bis es dich fast erstickt
Schweigen weicht aus bleibt ein ewiges „doch“
Schweigen schluckt alles wie ein schwarzes Loch

Ich hatte fast die Spur  verloren
die mich auf deine Fährte bringt
doch dann sah ich den blinden Fleck
den der dich zum Schweigen zwingt
wenn Einbildung lebt dann ist Schweigen die Rettung
mal ist sie Strategie und mal Philosophie

Alles was du sagst kann gegen dich verwendet werden
alles was du sagst wird zur verlebten Zeit
alles was du sagst schneidet deine Welt in Stücke
alles was du sagst ist deine Wirklichkeit

Verwildertes Herz

Hast du im Ernst gedacht es ginge um Bedürfnislagen
um Befindlichkeiten oder auch Vertrauensfragen
es geht um Sachen nur und den damit verbundenen Zwang
und wie man daraus Vergangenheiten  schmieden kann

Hast du gedacht du sammelst Erinnerungen wie Perlen
ordnest sie und legst sie ab bewahrst sie so vorm Sterben
dabei sind das nur die Spuren von den verlorenen Gefühlen
bloße Projektionen die dir übrig blieben

Hast du im Ernst gedacht du könntest irgendetwas lenken
fändest dein Spiegelbild würdest den Rest einfach verschenken
weißt du denn nicht Erleben gibt es nur im Singular
abhängig vom Zufall und für dich alleine  wahr

und weißt du nicht was alle längst schon von dir wissen
am besten zu dir passt der Schmerz
du mein verwildertes Herz

ZWISCHEN DEN TAGEN - DAS ERSTE ALBUM

Hier erhältlich für 11,00 €.